Ein Artikel von Dr. Hannes findeisen

Herzstolpern: Ursachen, Symptome & wann zum Kardiologen

Plötzlich ist es da: das Herz macht einen „Hüpfer", setzt kurz aus oder schlägt unregelmäßig. Herzstolpern kann erschreckend sein, besonders wenn es ohne Vorwarnung auftritt. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen steckt eine harmlose Ursache dahinter. Trotzdem sollten Sie Herzstolpern nicht ignorieren, denn nur eine kardiologische Untersuchung schafft echte Sicherheit.

Dr. Hannes Findeisen

Ihr Kardiologe in Münster
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Was ist Herzstolpern?

Herzstolpern bezeichnet das Gefühl eines unregelmäßigen, aussetzenden oder flatternden Herzschlags. Medizinisch handelt es sich meist um Extrasystolen – vorzeitige Herzschläge, die das normale Reizleitungssystem kurzfristig außer Takt bringen. Bei herzgesunden Menschen sind sie in der Regel harmlos.
Dieses Gefühl entsteht, wenn das Herz einen Schlag zu früh oder zu spät abgibt – gefolgt von einer kurzen Pause, die sich wie ein „Aussetzer" anfühlt. Fachmedizinisch unterscheiden wir:

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Jeder Mensch ist einzigartig, und wir legen Wert darauf, Sie ganzheitlich und persönlich zu behandeln.

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Definition

Was ist Herzstolpern?

Herzstolpern bezeichnet das Gefühl eines unregelmäßigen, aussetzenden oder flatternden Herzschlags. Medizinisch handelt es sich meist um Extrasystolen: vorzeitige Herzschläge, die das normale Reizleitungssystem kurzfristig außer Takt bringen. Bei herzgesunden Menschen sind sie in der Regel harmlos. Dieses Gefühl entsteht, wenn das Herz einen Schlag zu früh oder zu spät abgibt – gefolgt von einer kurzen Pause, die sich wie ein „Aussetzer" anfühlt. Fachmedizinisch unterscheiden wir:
Extrasystolen
vorzeitige Einzelschläge aus Vorhof oder Herzkammer
Vorhofflimmern
unkoordiniertes Flimmern der Vorhöfe, die häufigste anhaltende Rhythmusstörung
Supraventrikuläre Tachykardien
plötzlich einsetzende schnelle Herzschlagserien
Ventrikuläre Rhythmusstörungen
seltener, aber behandlungsbedürftig
Studien zeigen: Extrasystolen treten bei bis zu 70 % aller Erwachsenen im Langzeit-EKG auf – die meisten bemerken es nicht einmal. Herzstolpern ist damit eines der häufigsten kardiologischen Symptome überhaupt.
Zwei lächelnde Ärzte in weißen Hemden schauen auf einen Computerbildschirm am Schreibtisch.
Häufige Fragen zu Herzstolpern
Ist Herzstolpern gefährlich?
In den meisten Fällen nein. Gelegentliche Extrasystolen sind bei herzgesunden Menschen harmlos und kommen bei fast jedem Menschen vor. Gefährlich werden Herzrhythmusstörungen, wenn sie dauerhaft auftreten, mit Symptomen wie Schwindel oder Atemnot verbunden sind oder auf eine zugrundeliegende Herzerkrankung hinweisen. Eine kardiologische Abklärung schafft Sicherheit.
Kann Stress Herzstolpern verursachen?
Ja, Stress ist einer der häufigsten Auslöser. Stresshormone wie Adrenalin erhöhen die elektrische Erregbarkeit des Herzens direkt und können Extrasystolen auslösen. Viele Patienten berichten von Herzstolpern in Ruhemomenten – abends oder nachts – weil die Aufmerksamkeit dann stärker auf den Körper gerichtet ist.
Was kann ich selbst gegen Herzstolpern tun?
Koffein und Alkohol reduzieren, ausreichend trinken (mind. 1,5–2 Liter täglich), auf eine magnesiumreiche Ernährung achten (Nüsse, Hülsenfrüchte, Vollkorn), regelmäßige moderate Bewegung, Stressmanagement (Atemübungen, Yoga, Meditation) und ausreichend Schlaf. Viele Betroffene erleben durch diese Maßnahmen deutliche Besserung.
Wie wird Herzstolpern beim Kardiologen diagnostiziert?
Die wichtigsten Untersuchungen sind Ruhe-EKG, Langzeit-EKG (24–72 Stunden), Echokardiographie und bei Bedarf Belastungs-EKG. Ergänzend werden Laborwerte bestimmt. Alle Untersuchungen sind schmerzfrei und in unserer Kardiologie am Prinzipalmarkt Münster ohne lange Wartezeiten möglich.
Muss ich bei Herzstolpern in die Notaufnahme?
Nur bei Warnsymptomen: starke Brustschmerzen, Bewusstlosigkeit, extreme Atemnot oder anhaltend sehr schneller Herzschlag (über 150 Schläge/Min.). In diesen Fällen sofort Notruf 112. Ohne solche Symptome ist ein zeitnaher Termin beim Kardiologen der richtige Weg.
Kann Herzstolpern nach COVID-19 auftreten?
Ja. Post-COVID und Long-COVID können das Herz beeinflussen und Herzrhythmusstörungen verursachen – auch noch Monate nach der Erkrankung. Wir klären solche Beschwerden gezielt ab, mit besonderem Augenmerk auf post-virale Herzveränderungen.
Ist Herzstolpern in der Schwangerschaft gefährlich?
Herzstolpern ist in der Schwangerschaft häufig und meist harmlos – bedingt durch hormonelle Veränderungen und das erhöhte Herzminutenvolumen (plus 40–50 %). Eine kardiologische Abklärung ist dennoch empfehlenswert, um seltene ernsthafte Ursachen auszuschließen.
Warum spüre ich Herzstolpern besonders nachts?
Nachts verlangsamt sich die Herzfrequenz (erhöhter Vagotonus), was Extrasystolen spürbarer macht. Zudem lenkt die Ruhe die Aufmerksamkeit auf den Körper. Schlafapnoe, Alkohol am Abend und Erschöpfung verstärken nächtliches Herzstolpern zusätzlich. Ein Langzeit-EKG erfasst auch nächtliche Rhythmusstörungen zuverlässig.
Was sind Extrasystolen genau?
Extrasystolen sind vorzeitige Herzschläge, die außerhalb des normalen Reizleitungssystems entstehen. Ein einzelner Herzmuskelbereich feuert einen Impuls zu früh – das Herz kontrahiert frühzeitig, gefolgt von einer kurzen Pause. Diese fühlt sich wie ein „Aussetzer" an. Bis zu 70 % aller Erwachsenen haben im Langzeit-EKG gelegentlich Extrasystolen, ohne es zu bemerken.
Welcher Zusammenhang besteht zwischen Herzstolpern und Vorhofflimmern?
Häufige Extrasystolen – besonders aus dem Vorhof – können in seltenen Fällen Vorhofflimmern auslösen oder ankündigen. Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung und erhöht das Schlaganfallrisiko. Deshalb ist eine Abklärung bei häufigem Herzstolpern wichtig – zur sicheren Differenzierung zwischen harmlosen Extrasystolen und behandlungsbedürftigem Vorhofflimmern.
Hilft Magnesium gegen Herzstolpern?
Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei der elektrischen Stabilität des Herzens. Ein Mangel kann Extrasystolen begünstigen oder verstärken. In vielen Fällen verbessert sich das Herzstolpern nach gezielter Magnesiumsupplementierung spürbar – vor allem wenn ein Mangel durch Blutuntersuchung bestätigt wurde. Sprechen Sie die Dosierung mit Ihrem Kardiologen ab.
Prävention & Vorsorge

Kurze Wartezeiten und flexible Terminvergabe

Einer der häufigsten Kritikpunkte im Gesundheitssystem ist die lange Wartezeit, die Patienten oft in Kauf nehmen müssen – sei es für einen Termin oder im Wartezimmer einer Praxis. In unserer privatärztlichen Praxis profitieren Sie von:

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Dank einer straffen Organisation planen wir unsere Sprechstunden so, dass Sie kaum Wartezeit einplanen müssen.
Wir wissen, dass Ihre Zeit kostbar ist, und sorgen dafür, dass Sie bei uns optimal betreut werden, ohne unnötige Verzögerungen.
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In einer privatärztlichen Praxis möchten wir nicht nur medizinisch für Sie da sein, sondern auch ein Umfeld schaffen, in dem Sie sich wohlfühlen. Ein angenehmes Ambiente, diskrete Betreuung und ein durchdachter Service tragen dazu bei, dass Ihr Besuch so stressfrei wie möglich verläuft. Unser Ziel ist es, Ihnen das Gefühl zu geben, gut aufgehoben zu sein – in einer Atmosphäre, die Vertrauen schafft.
Eine Ärztin mit Brille in einem weißen Kittel steht vor einem Ultraschallgerät mit Monitor.
Drei lächelnde Männer in weißen Hemden und Hosen stehen in einem Raum mit geometrischer Wandgestaltung.
Ihre Gesundheit

Warum eine privatärztliche Praxis die richtige Wahl sein kann

Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine privatärztliche Praxis bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Gesundheit in den Mittelpunkt zu stellen – ohne die Einschränkungen, die das reguläre Gesundheitssystem oft mit sich bringt.
Sie profitieren von mehr Zeit für Ihre Anliegen.
Sie erhalten Zugang zu modernster Diagnostik und individuell zugeschnittenen Therapien.
Sie vermeiden lange Wartezeiten und genießen einen persönlichen Service, der auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.
Für mich als Arzt ist es ein großes Anliegen, meine Patienten in einer Weise zu betreuen, die den höchsten medizinischen Standards entspricht und gleichzeitig den individuellen Menschen hinter den Symptomen sieht. In einer privatärztlichen Praxis habe ich die Möglichkeit, dieses Ideal umzusetzen – zum Wohl meiner Patienten.

Dr. Karl-Heinz Keuper

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